Ich liebe Geschichten. Ich liebe es, Geschichten zu erzählen.
Hier ist meine Geschichte.

über mich

An einem Mittwochmorgen – es war fünf Uhr, Valentinstag – stand ich in einem diffus beleuchteten Raum und hielt meine neugeborene Tochter im Arm.
In diesem Moment hätte ich mit nichts und niemandem auf der Welt tauschen wollen.

Doch knapp ein dreiviertel Jahr später fand ich mich schließlich in einer Klinik wieder – mit der Diagnose einer psychosomatischen Erkrankung.
Burnout. Wiederkehrende depressive Phasen.

Schock? Nein, eher Gewissheit.

Die Geburt meiner Tochter und die Monate danach waren nicht die Ursache dafür.
Viel mehr fielen sie in eine Zeit, in der ich beruflich längst über meine Grenzen hinaus unterwegs war. Rückblickend hatte mein damaliger Arbeitgeber einen deutlich größeren Anteil an diesem Zustand, als mir zu diesem Zeitpunkt bewusst war – oder bewusst sein wollte.

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Meine Tochter war in all dem kein Auslöser, sondern eher das Gegenteil.

Ein Fixpunkt. Ein Grund, weiterzumachen. Ein Rettungsanker.

Mehr dazu muss man eigentlich nicht sagen.

Was ich damals allerdings dringend brauchte, war Abstand. Luft. Ordnung im Kopf.
Also bin ich rausgegangen. Erst ohne großes Ziel, später mit immer mehr Absicht.

Ich erinnere mich gut an einen dieser Tage. Ich bin in den Wald gegangen, um meine Gedanken zu finden und zu sortieren.
Nicht, um zu fliehen, sondern um eine Entscheidung zu treffen. Ich wollte mich zurück ins Leben kämpfen – auch ins Berufsleben.
Ich wollte kein dauerhaft kranker Sozialfall werden. Und ich wollte meiner Tochter der bestmögliche Papa sein.

Den Schwelbrand-Maiwald hatte ich damals im Wald gelassen, Bäume sollen ja gute CO₂-Speicher sein.

Von da an wurde das Draußensein mehr als nur Ausgleich. Es wurde ein Werkzeug.
Wandern, Angeln, Fotografieren, kleine Microabenteuer – oft unspektakulär, aber wirksam. Kein „Alles wird gut“, sondern eher ein leises „So geht es weiter“.

Heute verbringe ich viel Zeit draußen. Oft gemeinsam mit meiner Tochter.
Ihre pinke Kinderangel, die ich ihr zum fünften Geburtstag geschenkt habe, hat sich übrigens als erstaunlich zuverlässige Fanggarantie am Forellenteich erwiesen. Dinge, die man nicht planen kann.

Dieser Blog handelt von genau diesen Momenten.
Von Naturfotografie. Von Microabenteuern beim Angeln, Wandern und mit Frau, Kind und Hund im Van. Von Büchern, die vom Draußensein erzählen.
Und davon, wie all das mir geholfen hat, mit meiner Krankheit umzugehen und meinen eigenen Weg zurückzufinden.

Ohne Zorn. Ohne Pathos.
Aber mit offenem Blick – nach draußen und nach vorn.

Was mich berührt. Was mich betrifft.

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